Unternehmensnachrichten

Finanzmärkte am Scheideweg - Gold & Minen vor einem möglichen entscheidenden Ausbruch

Markus Bachmann & Douglas Orsmond │  7. Februar 2020

 

Gold hat im Juni des vergangenen Jahres mit dem Durchbruch des markttechnischen Widerstands von USD 1.366 eine wichtige Hürde überwunden: die 6 – jährige Bodenbildungsphase scheint abgeschlossen. Nun nähert sich das gelbe Metall der nächsten wichtigen „Demarkationslinie“. Bricht der Resistenzbereich von USD 1.620 – USD 1.630 wird das in den Augen vieler Marktteilnehmer die Türe für den lange erwarteten Aufwärtszyklus weit öffnen.
 
An der Schwelle des neuen Jahrzehnts sind die weltweiten Finanzmärkte erneut am Scheideweg. Die Taktgeber, die US-amerikanischen Aktienmärkte, erzielen laufend neue Rekordnotierungen. Die Rallye wird getragen von den wichtigsten Indexgewichten; die fehlende Breite und Tiefe des Anstiegs mahnt zur Vorsicht. Solange jedoch die Geldschleusen der Zentralbanken geöffnet bleiben, wäre ein „Shorten“ dieser Märkte ein unvorsichtiges Unterfangen.
 
Die derzeitige Marktkonstellation fördert die Akzeptanz von Gold als Teil einer ausgewogenen Anlagestrategie. Goldminenaktien wiederum haben eine äußerst tiefe Korrelation zu allen anderen Aktienwerten. Somit eröffnet sich im derzeitigen Marktumfeld eine attraktive wie auch notwendige Möglichkeit zur Diversifikation im Aktienanteil einer Anlagestrategie. Die verschiedenen Rollen und Attribute von Gold und Goldminen im Portfoliokonstruktionsprozess sind ein Kernthema der beigefügten Präsentation. Die Anatomie eines neuen Aufwärtszyklus und die Positionierung des Craton Capital Precious Metals Fund spielen eine zentrale Rolle. Goldminenaktien stehen vor einem entscheidenden Wendepunkt.
 
Die Finanzmärkte haben sich im Vergleich zu vergangenen Krisen tief verändert. Diese neuen Dynamiken machen die Märkte bei möglichen Verwerfungen besonders verletzlich. Ein Marktkommentar befasst sich mit den möglichen „Brandbeschleunigern“.

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